Anette
Mohr

Projektkoordinatorin

Diplompädagogin Anette Mohr arbeitet im KIZ e.V., dem Jugendbereich im Haus der Familie. Neben der Unterstützung beim Übergang Schule–Beruf organisiert sie internationale, kulturelle und künstlerische Projekte für die Jugendlichen.

Nach Auffassung von Anette Mohr bedarf es weit mehr als formale Bildung, Ausbildung und Arbeit um einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Ihr Wunsch ist es, Jugendliche zu ermutigen, die Bedeutung ihrer selbst und ihrer Wirksamkeit ernst zu nehmen.

Sie findet, dass es eine Schnittmenge von Politik und Kunst gibt, die zu erleben Jugendliche zu einem emotional tieferen Verständnis von politischer Zusammenhänge verhilft.  

Diese Schnittmengen den Jugendlichen zu bieten, versteht sie als pädagogische und berufliche Aufgabe. Bisher plante, organisierte und fand Finanzierungen für internationale Jugendbegegnungen, Kunst- und Medien- sowie Tanz- und Musikprojekte.

Ihre Vision ist, dass mit artsy ein Netz von künstlerischen Stadtentwicklungsprojekten in Zusammenarbeit mit Nachbarn, Künstlern, Schulen, Jugendlichen, Kitas und allen Interessierten für Hamburg entsteht.

Annekatrin Brünig

Projektleiterin

Als Politik- und Rechtswissenschaftlerin  mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen hat Annekatrin sich schon früh mit den Vereinten Nationen beschäftigt und festgestellt, dass die Bürger selbst viel zu wenig in deren Arbeit und Aufgaben mit einbezogen werden oder sich wenig dafür interessieren. Die Bürger nun durch Kunstprojekte mit den Zielen der Vereinten Nationen vertrauter zu machen und sie selbst einen Beitrag leisten zu lassen, um diese zu erreichen, ist das, was Annekatrin antreibt.

Projekterfahrung zu Zukunfts- und Gegenwartsthemen hat Annekatrin in den Bereichen Stadtgestaltung, Stadtentwicklung, Integration und Inklusion sowie der Entwicklung von innovativen Bürgerbeteiligungsformaten gewonnen. Sie fungiert zudem als Vermittlerin zwischen Stadt und Bürger. Annekatrin hat das Ziel, die gesellschaftliche urbane Zukunft zu gestalten und Dinge in Bewegung zu bringen sowie nach gesellschaftlichen Lösungen zu suchen und Veränderung zu bewirken. Das Thema „Urbane Transformation“ ist ihr Steckenpferd und für die Arbeit in diesem Bereich erhielt Annekatrin eine Auszeichnung der Robert-Bosch-Stiftung und nahm als eine von 1000 ausgewählten Experten am internationalen Innovation Lab UNLEASH 2017 in Kopenhagen teil.

Kerstin Bante-Jarausch

Projektkuratorin

Diplom Designerin Kerstin Bante-Jarausch untersucht in ihrer Arbeit den Einfluss von Design auf gesellschaftliche Prozesse und versteht die Arbeit als einen „research based“ Prozess.

Sie hinterfragt die Wechselwirkung urbaner, ökonomischer und sozialer Verhältnisse und deren Einfluss auf das Handeln betroffener Menschen, die sie stets in die Entwicklung ihrer Projekte einbezieht. Die Bedeutung von Design liegt für sie im prozessorientierten Dialog und weniger im visuellen Ergebnis.

Ein Aufgabengebiet spiegelt die Frage: Wie können wir lebensbejahende Großstädte schaffen? Sozial schwache, problematische Stadtteile durch neue Medien und Technologien in Deutschland aufwerten? Mit unkonventionellen Ideen werden Stadtteile belebt und die Wertschätzung der Menschen gesteigert. Nach und nach entsteht eine gesunde Infrastruktur die den Stadtteil aufwertet und ihn lebenswerter macht.

Unser Beispiel auf St. Pauli in Hamburg macht den Erfolg jetzt schon messbar. — CREATING FUTURE